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Mein Weg ins Abenteuer Team

Mein Weg ins Abenteuer Team

Wie ich zu meinem Team kam: Grund 1: Ich konnte einfach nicht mehr leisten ✔ ​​Grund 2: Ich wollte weniger Stress und trotzdem wachsen ✔ Grund 3: meine erste Mitarbeiterin war ein Segen ✔


Hey du!

Eigentlich wollte ich diesen Artikel unter dem Motto “Warum es sich lohnt ein Team aufzubauen!” – doch beim Schreiben merkte ich, dass der Text total unpersönlich wurde. Daher alles zurück auf Anfang und ich erzähle dir einfach mal, warum ich mich dafür entschied, künftig nicht mehr alleine zu arbeiten.

Grund 1: Ich konnte einfach nicht mehr leisten

Bis vor etwa 1,5 Jahren liebte ich es alleine zu arbeiten. Keiner, dem man erst ewig irgendwas erklären muss. Keine Verantwortung für Lohn. Und der größte scheinbare Vorteil: da ich alles alleine machte, hatte ich alles in der Hand – und war notfalls eben auch selbst Schuld, wenn irgendwas schief lief. Also eigentlich alles gut, oder?

Es gab allerdings Probleme, die sich erst mit der Zeit bemerkbar machten:

  1. Je mehr mein Business wuchs, umso zeitaufwendiger wurde es, mich um Dinge wie Marketing, Buchhaltung, Webdesign, SEO, Kundensupport etc. selbst zu kümmern.
  2. Dadurch fielen wichtige Aufgaben (die letztlich auch Geld brachten) hinten runter und stattdessen hielt ich mich mit Aufgaben auf, die zwar auf meiner To-do-Liste standen … aber letztlich nicht den Erfolg meiner Selbstständigkeit förderten.
  3. Da ich machte, machte und machte und trotzdem nicht alles schaffte, wurde ich enorm unzufrieden und frustriert. Ich gab mir doch so viel Mühe – aber es wollte einfach nicht ausreichen.
  4. Darunter litt meine Beziehung zu meinem Mann und meinem Sohn. Nicht nur, weil ich ständig mit den Gedanken ganz woanders war, sondern auch weil ich meine schlechte Laune manchmal an den beiden ausließ.
  5. Und letztlich auch meine Gesundheit. Da ich schon 2012 einen Zusammenbruch hatte, nachdem es etwa ein Jahr dauerte bis ich wieder voll da war, wollte ich kein unnötiges Risiko eingehen.

Grund 2: Ich wollte weniger Stress und trotzdem wachsen

Als mir das bewusst wurde, stand ich vor einem Scheideweg.

Variante 1: ich schalte einen Gang zurück Variante 2: ich gebe Gas
Mein erster Gedanke war künftig mehr Aufträge abzulehnen, um mal wieder durchatmen zu können. Weniger Arbeit bedeutete weniger Stress … … aber leider auch weniger Erfolg und Wachstum. Wollte ich das? Mein Traum ist eine geschätzte Dozentin zu sein, die eine Akademie für Ausbilder und Führungskräfte führt. Könnte ich mir diesen Traum erfüllen, wenn ich weniger arbeite? Und was wenn ich richtig Gas gebe und mir dabei irgendwann die Puste ausgeht (wie 2012)?

So richtig zielführend waren beide Varianten nicht. Ich wollte beides: weniger Stress und meinen Traum erfüllen. Also machte ich mich auf die Suche nach Möglichkeiten beide Varianten zu kombinieren. Mein Mann brachte mich dann schnell auf die Idee mir ein Team aufzubauen und alle Aufgaben zu delegieren, die wichtig, aber nicht in mein Kerngeschäft fielen.

Mein erster Gedanke war: “Oh mein Gott! Ich, Chefin?” Aber nach einer schlaflosen Nacht wusste ich, dass er Recht hatte. Entweder ich wage den Sprung ins kalte Wasser oder ich werde von dem T-Rex in Form von offenen Aufgaben, Stress, Selbstzweifeln und Schuldgefühlen aufgefressen.

Da ich bereits seit 2011 Ausbilderin bin und ich schon mehrere Auszubildende betreut hatte, war meine Grundangst nicht unbedingt, dass ich das menschlich nicht hinbekommen würde. Schließlich bin ich ein umgänglicher Typ. Aber ich hatte Angst vor der Verantwortung von Lohnzahlungen, Steuergedöhns usw. Doch je länger ich wartete, desto größer wurde der Druck meiner Selbstständigkeit und so ermunterte mein Mann mich immer mehr – was konnte ich schon verlieren? So war es dann im Juli 2017 soweit: die Zusammenarbeit mit einer ersten Mitarbeiterin begann.

Grund 3: meine erste Mitarbeiterin war ein Segen

Zugegeben, ich startete nicht direkt mit einer Festangestellten, sondern entschied mich für eine virtuelle Assistenz (VA). Wir kannten uns schon einige Jahre und wussten, dass wir menschlich auf alle Fälle zusammenpassten. Während ich ihr am Anfang nur kleine Aufgaben delegierte, wurde sie schnell zu meiner rechten Hand, ohne die ich im Berufsalltag gar nicht mehr leben könnte.

Dieser tolle Start ermunterte mich dazu, noch weitere Aufgaben zu delegieren. Inzwischen kümmert sich jemand um meine Lohnrechnung, Buchhaltung und auch das Marketing sowie SEO habe ich teilweise ausgelagert. Dadurch bleibt mir deutlich mehr Zeit für mein Kerngeschäft und die Entwicklung meines Geschäfts.

Der Ehrlichkeit halber muss ich zugeben, dass ich in der Zeit auch viel an mir gearbeitet habe. Ich war dezent kontrollsüchtig und musste das Vertrauen in mein Team erst lernen – denn sonst hätte ich alles direkt selbst machen können, wenn ich es immer noch kontrolliere.

Darüber hinaus arbeite ich kontinuierlich daran nicht mehr wie eine reine Selbstständige zu denken, sondern wie eine Unternehmerin. Was der Unterschied und warum dieser Wandel wichtig ist? Das verrate ich dir in meinem nächsten Artikel.

Frage an dich: Was hält dich noch davon ab, dir ein Team aufzubauen?

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